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Umlaufwassersprühbefeuchter

- Luftwäscher -

Der Umlaufwassersprühbefeuchter, auch als Luftwäscher bezeichnet, ist der Klassiker unter den Befeuchtungssystemen. Die innerhalb des Luftstroms zerstäubte Wassermenge liegt um ein vielfaches über dem für die Befeuchtung erforderlichen Wasserstroms. Das nicht verdunstete Wasser wird in einem Behälter aufgefangen und erneut den Düsen zugeführt.

Einsatzgebiete für Umlaufwassersprühbefeuchter

  • Hohe Auffeuchtung (1,0 bis 10 g/kg und mehr) 
  • Von kleinen bis großen Luftmengen (1.000 bis 2.000.000 m3/h)
  • Reinigung der Luft (Auswaschwirkung!)
  • Betrieb mit Stadtwasser 
  • Wartungsarme Zerstäubungsdüsen durch große Strömungsquerschnitte
  • Wartungsarme Pumpe

Ausstattungsvarianten:

  • Automatische Niveauregulierung
  • Automatische Entleerung mit Hygiene-Spülung
  • Automatische Abschlämmung
  • Physikalische Entkeimung (UV-Tauchlampen, UV-Reaktor)
  • Chemische Entkeimung (Wasserstoffperoxid, Chlordioxid)

Produktdetails

Das Wasser wird mittels einer Kreiselpumpe aus einem unterhalb des Luftstroms angeordneten Wasserwanne entnommen und bei niedrigem Druck (2,5-3,0 bar) über Düsen in vergleichsweise große Tropfen zerstäubt. Ein Teil des Wassers verdunstet an den Tropfenoberfläche und bewirkt so eine Befeuchtung der Luft. Der viel größere, im Tropfen gebundene Teil des Wassers, fällt zurück in die Wasserwanne. Auf dem Weg durch den Luftstrom nehmen die Tropfen Partikel und Schadgase aus der Luft auf. Durch diesen Auswascheffekt reichern sich die Luftschadstoffe im Wasserbehälter an.

Zusätzlich bewirkt die Wasserverdunstung eine Aufkonzentration der Luftschadstoffe in der Wasserwanne. Für eine gleichbleibende Wasserqualität genügt es daher nicht allein den verdunsteten Wasseranteil zu ersetzten. Je nach Schadstoffbelastung der Luft ist eine weitere Wassermenge für den Schadstoffaustrag aus der Wasserwanne erforderlich. Dieser zusätzliche Wasserbedarf wird über die Abschlämmrate beschrieben. Hierzu wird die Wasserbedarf für den Schadstoffaustrag zu verdunsteten Wassermenge ins Verhältnis gesetzt.

Für konventionelle Befeuchtungsaufgaben liegt die Abschlämmrate bei VE-Wasser 0,5-fachen und bei Stadtwasser beim 1,0-fachen  Wasserbedarfs für die Befeuchtung.

Um eine Trockenlauf der Pumpe zu vermeiden, wird der minimal zulässige Wasserstand stets mittels eines Füllstandssensors überwacht. Der Frischwasserzulauf und damit das Wasserniveau in der Wasserwanne wird mechanisch über einen Schwimmerventil geregelt. In erweiterter Ausstattung ist neben der mechanischen Füllstandsregelung eine elektronisch gesteuerte Niveauregulierung vorgesehen. Hierzu sind 2 weitere Füllstandssensoren montiert. Ein Min-Sensor überwacht den unteren Wasserstand in der Wasserwanne und öffnet bei Unterschreitung ein Magnetventil im Frischwasserzulauf. Sobald das obere Wasserniveau über einen Max-Sensor detektiert wird, schließt das Magnetventil den Wasserzulauf. Vielfach ist ein weiterer Sensor vorgesehen, der als Überlaufalarm eine drohenden Wannenüberlauf anzeigt.

Die Luft tritt über den Gleichrichter in den Luftbefeuchter ein. Spezielle Tropfenabscheider am Austritt des Luftbefeuchters verhindern, dass die Tropfen mit dem Luftstrom ausgetragen werden. 

Ihre Ansprechpartner für Umlaufwassersprühbefeuchter

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Karl Maier

Entwicklungsleiter

Tel. +49 7774 93 11-13
Fax +49 7774 93 11-24

E-Mail: km@lavair.de

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Mattias Ziegler

Konstruktion

Tel. +49 7774 93 11-20
Fax +49 7774 93 11-24

E-Mail: mz@lavair.de

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Julian Sauter

Konstruktion

Tel. +49 7774 93 11-21
Fax +49 7774 93 11-29

E-Mail: js@lavair.de

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Thomas Rendler

Konstruktion

Tel. +49 7774 93 11-19
Fax +49 7774 93 11-24

E-Mail: tr@lavair.de